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Studienfahrt der K 12 nach Berlin

Bildershow

„Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin, deswegen muss ich nächstens wieder hin“, dieses bekannte Chanson, das Marlene Dietrich in den Goldenen Zwanzigern präsentierte, dürfte auch die Stimmungslage der 30 Kollegiatinnen und der sie begleitenden Lehrkräfte zum Ende der Studienfahrt treffen, denn alle versicherten sich gegenseitig, in nächster Zeit der Bundeshauptstadt erneut einen Besuch abstatten zu wollen. Diese Stadt, die der Schriftsteller und Journalist Kurt Pinthus schon im Jahre 1925 durch „die Überfülle des Erlebens“ gekennzeichnet sah, zieht jeden in ihren Bann, so auch uns anlässlich unserer fünftägigen Studienfahrt, die folgendermaßen ablief:

Montag, 02.07.2007:

Um 08:30 Uhr – eine Kollegiatin hatte Zahlen verwechselt - startete am südlichen Schlossrondell unser fast fabrikneuer Bus in Richtung Berlin, gesteuert vom Fahrer Otto Heim, dem wir an dieser Stelle noch einmal für seine umsichtige Fahrweise und seine zuverlässige Kooperation danken dürfen. Nach langer Fahrt erreichten wir um 17:00 Uhr die Bundeshauptstadt. Zeitgleich präsentierte Frau Tanterl den Kollegiatinnen der Leistungskurse Deutsch, Geschichte und Kunst ihre prägnanten auf die Bundeshauptstadt bezogenen Ausführungen über die Gegenwartsarchitektur, wobei ein kleiner Exkurs die Wurzeln der Moderne streifte. Im Mittelpunkt standen dabei Hinweise auf die Postmoderne und den Dekonstruktivismus, die wiederum anhand der aktuellen Stadtentwicklung Berlins mit seinem Kulminationspunkt Potsdamer Platz veranschaulicht wurden.

Nach Zahlung der Kaution für die Zimmerschlüssel, die am Ende des Aufenthalts mit einem großen Kompliment für das Verhalten der Studiengruppe von der Hotelleitung zurückerstattet wurde, konnten die Zimmer im Hotel, das verkehrsgünstig am Kurfürstendamm lag, bezogen werden. Im Anschluss an das Abendessen, das dem Technologiestandort Berlin zur Ehre gereichte, denn es zeigte an vier Tagen, dass es mit Hilfe des Einsatzes moderner technischer Mittel möglich ist, industriell vorbereitetes und fast zerkochtes Essen punktgenau zu erwärmen, startete der erste Programmpunkt.
Als nicht zu unterschätzende Stressoren traten aber noch die Fahrpläne und Verkaufsautomaten der BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft) in Erscheinung, denn es erwies sich bei jeder Gruppenfahrt als schwierig und zeitaufwendig, die günstigsten Tarife und Umsteigepunkte zu eruieren, was aber dann doch gelang: Nach der abendlichen Durchquerung Kreuzbergs erreichten wir das Jüdische Museum, das die Höhen und Tiefen der deutsch-jüdischen Geschichte von der Römerzeit bis heute zeigt. Das mit grauem Zinkblech verkleidete, fast fensterlose Zickzackband nach einem Entwurf des Architekten Daniel Libeskind symbolisiert die Fragmente eines zerstückelten Davidssterns. Wohl keinen Besucher dürfte die Vielzahl der Exponate und Installationen unberührt lassen, zu nennen sind hier beispielsweise die Straßen der Lager und des Exils sowie der Turm der Dunkelheit.

Dienstag, 03.07.2007:

Nach einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück stand an diesem Vormittag eine geführte Stadtrundfahrt mit dem eigenen Bus auf dem Programm, wobei es sich angesichts der Großbaustelle am Potsdamer Platz als gar nicht einfach erwies, den Treffpunkt zu erreichen. Auf dem Weg dorthin gab Herr Dr. Schmelter einige Erläuterungen zum Rundgang „Bühnen und Literatur“, der am Nachmittag stattfinden sollte. Ausgehend von der Definition der „Moderne“ und „Postmoderne“, stellte er Berlin als den Ort heraus, in dem für Deutschland die literarische Moderne mit dem Naturalismus auf den Weg gebracht wurde. Verwiesen wurde beispielsweise auf das Werk Gerhart Hauptmanns, der das soziale Drama wie etwa „Die Weber“ auf die Bühne gebracht hatte, und zwar für die „Freie Bühne“. Als weitere Entwicklungslinien wurden das expressionistische Theater, die Piscator-Bühne und das epische Theater Brechts angeführt. Auch die Theater-Entwicklung der Gegenwart sprach er an, z. B. die Aufführung „Wallenstein“ im Theater am Schiffbauerdamm, die „den ganzen Wallenstein komplett an einem Tag“ aufführt, wie es im Programmheft heißt, und zwar von 14:00 bis 23:30 Uhr. Leider waren keine Karten zu bekommen!

Schließlich konnte aber doch der Führer der Stadtrundfahrt, ein waschechter Berliner, zusteigen und den Bus durch Berlin dirigieren. Angefahren und kommentiert („Wat is jetz dette?“; „Weeß ooch nich, was da drinne is“) wurden unter anderem Berlins historische Mitte (Prachtallee Unter den Linden, Straßen um das Brandenburger Tor, der Pariser Platz, der Gendarmenmarkt, der ehemalige Palast der Republik), das Neue Berlin rund um den Potsdamer Platz mit dem Sony Center, der Leipziger Platz, der Hauptbahnhof, der Reichstag u.a.; der Alexanderplatz mit Gebäuden, auf denen sich Zitate aus Döblins Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ finden, der Kurfürstendamm mit dem KaDeWe, die Gedächtniskirche, die Museumsinsel, das Mauermuseum am Checkpoint Charlie u.v.a. Nach zwei Stunden hielt Otto Heim vor dem Berliner Dom.

Nach der Mittagspause trafen wir uns wieder um 14:00 Uhr vor der Staatsoper unter den Linden. Aufgeteilt in zwei Gruppen und begleitet von jeweils einer Führerin, startete dieser literarische Spaziergang, der verständlicherweise nur einen Teilbereich der Literatur- und Theatergeschichte in zwei Stunden streifen konnte. Zunächst wurde die Geschichte der prunkvollen Staatsoper entfaltet, die von Knobelsdorff als Königliche Hofoper geplant worden ist. Heute stellt sie Berlins Vorzeigeoper dar, die zur DDR-Zeit im Stil Friedrich des Großen wieder aufgebaut wurde. Unter der Leitung von Daniel Barenboim feiert das Haus heutige sensationelle Erfolge. Neben der Staatsoper befindet sich die 1810 gegründete Humboldt-Universität. Auf dem Bebelplatz vor der Staatsoper, der St. Hedwigs-Kathedrale und der Humboldt-Universität markiert eine Glasplatte im Boden und eine dort eingelassene leere Bibliothek die Stelle, an der die Nationalsozialisten 1933 ihre barbarische Bücherverbrennung kultisch inszenierten. Jeweils vor der Platte findet sich eine Tafel, die Heinrich Heine zitiert: „Wo Bücher verbrannt werden, brennen bald auch Menschen“. An dieser Stelle erzählte unsere Begleiterin von Erich Kästner, der 1933 der Bücherverbrennung verstört beiwohnte, dann aber flüchten musste, als er von einer Passantin erkannt wurde. Weiter führte der Weg zur Neuen Wache (1816-1818) – in Form einer römischen Festung -, mit der Schinkel sein Debüt in Berlin gab. Sie fungiert heute als Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland, in deren Mittelpunkt eine Plastik nach Käthe Kollwitz „Mutter mit totem Sohn“ steht.

Vorgestellt wurde dann das Maxim-Gorki-Theater, das für seine schauspielerisch hervorragenden Leistungen bekannt ist. In einer Wohnung über dem Theater residierte Carl Friedrich Zelter, der in Berlin die erste Liedertafel gründete und der später Professor an der Akademie der Künste wurde. Befreundet war er mit Goethe, für den er Lieder und Balladen vertonte.
Zitiert wurde aus einem Brief Zelters an Goethe, in dem er unter anderem das Aussehen der Stadt im 19. Jahrhundert beschreibt.
Herr Dr. Schmelter entdeckte auf der gegenüberliegenden Seite des Theaters ein Heine-Denkmal, auf dem Auszüge aus dem Gedicht „Die schlesischen Weber“ zu finden sind: „Ein Fluch dem Gotte, ein Fluch dem König, ein Fluch dem falschen Vaterlande …“. Weiter ging es durch die Dorotheenstraße, vorbei an einem zugewachsenen Denkmal für Georg Friedrich Hegel, zu einem Ort, an dem wieder das Wintergarten-Varieté eröffnet wurde, das an die fest mit Berlin verknüpfte Tradition der Varieté-Theater der 20-er Jahre anknüpft.

Der Spaziergang, der an der Deutschen Oper enden sollte, wurde noch einmal am Bertolt-Brecht-Platz unterbrochen. Das im Stil des wilhelminischen Barock fertiggestellte Theater, das Bertolt Brecht und Helene Weigel nach ihrer Rückkehr aus dem Exil leiteten, wurde nach der Renovierung unter der Intendanz von Claus Peymann wiedereröffnet. Eine auf dem Platz zu findende Bronze-Skulptur Bertolt Brechts zog unsere Kollegiatinnen magisch an, die es sich nicht nehmen lassen wollten, sich auf das Knie des Womanizers Brecht zu setzen. Verständlicherweise konnten deshalb die zwei Säulen, auf denen prägnante Brecht-Zitate zu finden waren, nicht von allen zur Kenntnis genommen werden.

Da es das Wetter zu erlauben schien, entschlossen sich einige Schülerinnen und die Lehrkräfte zu einer Spreefahrt mit dem Schiff, die aus einer anderen Perspektive einen grandiosen Blick auf die Stadt erlaubte, wobei aber kurzfristig Regen einsetzte.

Anschließend ging es zum Abendessen zurück ins Hotel. Der Dienstag- und Mittwochabend stand dann den Kollegiatinnen zur freien Verfügung.

Mittwoch, 04.07.2007:

An diesem Vormittag trennten sich die Wege der drei Leistungskurse Deutsch, Kunst und Geschichte: Während der Leistungskurs Geschichte die Ausstellung „Wege-Irrwege-Umwege“ über die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland im Deutschen Dom besuchte, fuhren die beiden anderen Kurse ins Museum Berggruen, das gegenüber dem Schloss Charlottenburg liegt und die kostbarste private Kunstsammlung der Welt bietet: Picasso, Cézanne, van Gogh, Klee ( Bild: Berggruen-Museum: Paul Klee, Architektur der Ebene (1923)) sowie afrikanische Kunst.

Vor dem Reichstag kam es dann bei einem Platzregen zur Wiedervereinigung der drei Kurse, denn von 12:00 bis 16:00 Uhr standen eine Führung durch den Reichstag und der Besuch einer Parlamentsdebatte an. Eingeladen wurde unsere Schule durch den Bundestagsabgeordneten Jerzy Montag, der allerdings nicht selbst in Erscheinung trat, da er wahrscheinlich der Parlamentsdebatte über die Präsidentschaft Deutschland in der Europäischen Union beizuwohnen hatte. Nachdem es uns gelungen war, die Sicherheitskontrollen hinter uns zu bringen, gab es einen Imbiss im Besucherrestaurant. Im Anschluss daran hatten wir auch die Gelegenheit, in die Europa-Debatte hineinzuhören, der die Kanzlerin, ihr Außenminister und ihr Verteidigungsminister beiwohnten. Die sich anschließende Fragestunde für Bundestagsabgeordnete, bei der die Staatssekretäre der involvierten Ministerien zur Verfügung standen, zeigte, dass sehr wohl im Parlament debattiert und um Lösungen gerungen wird, was aber wiederum Zuhörerinnen und Zuhörer ermüden kann. Allerdings waren diese wiederum vorher von Saaldienern entsprechend instruiert worden, dass es verboten sei, zu schlafen, zu sprechen, Zwischenrufe zu tätigen, zu applaudieren oder Plakate zu entrollen.
Es schloss sich ein Gang zur Reichstagskuppel an, vor der aus man einen beeindruckenden Blick über Berlin erhalten kann. Beim Verlassen des Reichstages setzte der Platzregen pünktlich wieder ein.

Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hatte, schloss sich ein Gang zum Holocaust-Mahnmal (vgl. Bild) und zum Brandenburger Tor an, der allerdings wiederum von Platzregen begleitet wurde. Nach dem Abendessen konnte das Programm wiederum individuell gestaltet werden, so besuchte beispielsweise eine Gruppe die Shopping-Meile, in der sich unter anderem „Dussmanns Kulturkaufhaus“ findet, das bis 24:00 Uhr geöffnet ist. So stellt es schon etwas Besonderes dar, um 23:00 Uhr ein Taschenbuch kaufen zu dürfen!

Donnerstag, 05.07.2007:

Auch an diesem Tag stand eine räumliche Trennung der drei Kurse an, die allerdings durch inhaltliche Verweisungszusammenhänge ihrer Unternehmungen immer miteinander verbunden waren: Während sich der Leistungskurs auf die Spuren der Berliner Mauer und der deutschen Vergangenheit begab, besuchten die Leistungskurse Deutsch und Kunst den Hamburger Bahnhof, das Museum für Gegenwart, um Teile der Sammlung Flick mit der Sonderausstellung zum Thema „Schmerz“ in den Blick zu nehmen.
So heißt es im Ausstellungsprospekt: „Schmerz/Pain – Von Wehen und Geburt bis hin zu Unfällen, Krankheiten und Sterben; von Einsamkeit und Kränkung, dem Verlassen- und Missverstandenwerden bis hin zu Sport, Sex und Liebe – der Schmerz ist fast immer dabei. Er ist genauso alltäglich wie unerträglich, er wird genauso gesucht wie gemieden. Die Ausstellung macht sich auf die Suche nach dem Schmerz – nach seinen Gestalten, seiner Produktivität, seiner Diagnose, seiner Behandlung und seinen Rätseln. Mit Kombinationen und Konfrontationen von künstlerischen Arbeiten, medizinischen, religiösen und alltäglichen Objekten begibt sie sich auf einen Grenzgang zwischen Kunst, Medizin und Kunstgeschichte“.
Den Besuchern erschlossen sich hier interessante Fragestellungen, beispielsweise stand im Mittelpunkt der „Ansichten des Schmerzes“ die christliche Religion mit der Kreuzigung. Gefragt wurde hier nach der Bedeutung dieser Szene für den Umgang des Menschen mit dem Schmerz in unserer Kultur: Welche Rolle spielt der Mensch gewordene Gott und das Mitgefühl für das Leiden anderer in der abendländischen Kultur?

Über die Mittagszeit bestand dann die Gelegenheit zum Bummel um den Alexanderplatz bzw. die Hackeschen Höfe.

Um 16:00 Uhr fuhren wir dann wieder gemeinsam zur Gedenkstätte für die Stasi-Opfer nach Berlin-Hohenschönhausen.
Geführt wurden wir durch die Gebäude von zwei Herren, die jeweils selbst in diesem Gefängnis inhaftiert waren. Unser Begleiter, der 1931 geborene Herr Pfaff, saß selbst zweimal in diesem Gefängnis ein: für zwei Jahre, weil er am Aufstand 1953 teilgenommen hatte, und für vier Jahre, weil er als Fluchthelfer denunziert worden war. Verständlicherweise emotional berührt, referierte er über die Geschichte dieses Gefängnisses, das von den Russen nach dem zweiten Weltkrieg aufgebaut worden ist. Als beklemmend erwies sich der Gang durch das „U-Boot“, d.h. die im Keller gelegenen winzigen Einzelzellen, deren Ausstattung darauf ausgerichtet war, dem Einzelnen die menschliche Würde zu nehmen. Sichtlich berührt berichtete Herr Pfaff von den Folterzellen, in denen Wasser zur Anwendung kam. Im sogenannten Neubau befanden sich später die Zellen derjenigen, die wegen versuchter „Republikflucht“ in Haft genommen worden und zu verhören waren. In verdeckten Fahrzeugen, deren Fahrer als Verkaufspersonal der HO-Läden getarnt waren, wurden die Häftlinge, bewacht von zwei weiteren „Verkäufern“, in einem unauffällig gehaltenen Fahrzeug ins Stasi-Gefängnis (vgl. Bild) eingeliefert, dessen Lage auf keiner Straßenkarte in Ost und West jemals verzeichnet war.

Oftmals fuhren die Fahrzeuge über Stunden durch Berlin, um den Häftlingen die Orientierung zu nehmen. Nach ihrer Einlieferung wurden sie oft wochen- und monatelang verhört, ohne dass sie wussten, wo sie waren, und ohne dass sie Kontakt miteinander aufnehmen konnten. Die verschiedensten technischen Mittel zur Kontaktsperre wurden hier zum Einsatz gebracht und uns vorgeführt. Im Vergleich mit Hohenschönhausen sei Stammheim das Paradies gewesen, betonte Herr Pfaff sichtlich bewegt.

Anschließend führte er uns durch den Vernehmungstrakt, der sich über drei Stockwerke erstreckte, und in dem sich 120 Vernehmungszimmer befanden. Die Staatsgewalt misstraute selbst den Vernehmern, die oftmals in ein besonderes Zimmer gebeten wurden, um Häftlinge zu befragen. Hier befanden sich Schränke mit angedeuteten Schubladen, in denen Tonbandgeräte zum Einsatz kamen, um wiederum die Vernehmer aufzunehmen. Tagtäglich mussten alle Türen, Schubladen und Rollschränke versiegelt werden. Die Überreste der Siegelmasse, der Stempelungen und der Bindfäden sind heute noch zu sehen und verstören die Besucherinnen und Besucher, wozu auch noch die Besichtigung des sogenannten „Tiger-Käfigs“ beiträgt: Wenn man als Häftling Glück hatte, wurde man bisweilen an die Luft geführt, musste aber diese Zeit in einem Käfig verbringen, wobei die Entfernung von den vier Wänden (Armabstand) vorgeschrieben war. Zum Abschluss betonte Herr Pfaff, dass er als sein Vermächtnis ansieht, über dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte, das niemals in Vergessenheit geraten dürfe, zu berichten. Die Kollegiatinnen bedankten sich herzlich für diese engagierte und persönliche Führung durch die deutsch-deutsche Vergangenheit.
(Bild: Gedenkstätte Hohenschönhausen)

Das Abendprogramm bot für diejenigen, die überhaupt noch aufnahmefähig waren, die Ausstellung „Impressionismus in Deutschland und Frankreich“ in der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel an.

Freitag, 06.07.2007:

Nach dem Packen und dem Frühstück stand an diesem Tag die Abfahrt über Potsdam auf dem Programm, wobei der wichtigste Ort für den Flüchtlingsaustausch zwischen Ost und West, die Glienicker Brücke, überquert wurde. Es bestand dann die Möglichkeit, vom Bus aus einen Blick auf die Siedlung Alexandrowka zu werfen und kurz die Außenanlagen des Schloss Sanssouci zu besichtigen. Einen etwas längeren Halt gab es dann noch in Potsdam selbst. Um 19:30 erreichten wir dann wieder nach fünf interessanten Tagen München.

Die drei Lehrkräfte, Frau Tanterl, Herr Roth und Herr Dr. Schmelter, die mit der Planung dieser Studienfahrt, die als gelungen bezeichnet wurde, ihr Gesellenstück ablieferten, freuen sich über diesen Erfolg. Man wird sich ihre Namen merken müssen.

Dr. Jürgen Schmelter
 
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