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Theater im
Klassenzimmer


Am Dienstag, den 15.06.07, kamen direkt in unser Klassenzimmer zwei Schauspielerinnen des Münchner „Festspielhauses“. Zuerst stellten sie sich vor, erzählten von ihrer Arbeit als Schauspieler und ihren Aufgaben im „Festspielhaus“. Danach begannen sie mit dem „Theater im Klassenzimmer“ .
Sie rezitierten bekannte und weniger bekannte Balladen: von Ernst Jandl, Heinrich Heine und Johann Wolfgang Goethe. Doch es war kein „Aufsagen“ von Gedichten, die Schauspielerinnen stellten die Balladen anschaulich dar. Sie zeigten mitreißend, lustig, auch ergreifend die jeweiligen Szenen der Trauer, der Grausamkeit, der Verzweiflung, aber auch die der Freude und des Glückes .

Nach der Darbietung der Schauspielerinnen, die eine gute halbe Stunde gedauert hatte, begannen wir mit einem Workshop, um das Vortragen von Gedichten zu üben. Zuerst sprachen wir über die gerade erlebte Darbietung, anhand derer wir alle für einen gelungenen „Gedichtvortrag“ wichtigen Punkte festhielten, angefangen von der Textsicherheit über Körperhaltung, Mimik, Gestik, bis hin zur Stimmführung. Anschließend machten wir Spiele bzw. Übungen zu den erarbeiteten Punkten, wie zum Beispiel ein Wort auf viele verschiedene Weisen zu betonen oder ein bestimmtes Gefühl vorzuspielen, woraufhin die Klasse dieses Gefühl erraten musste.
Die letzte Aufgabe bestand darin, in Kleingruppen von vier oder fünf Personen, eines der Gedichte von Roswitha Fröhlich, Susanne Kilian, Erst Jandel, Joachim Ringelnatz oder Christian Morgenstern, die wir in Kopie erhalten hatten, in kurzer Zeit auswendig zu lernen und es mit Phantasie, Bewegungen, der passenden Mimik und Gestik auszuschmücken. Anschließend spielten wir es der Klasse vor. Nach den einzelnen Darbietungen diskutierten wir kurz darüber und erklärten der jeweiligen Gruppe, was man besser machen könnte. Auf diese Art und Weise haben wir gelernt ein Gedicht lebendig vorzutragen. Und - es hat wirklich Spaß gemacht!
Als wir einige Zeit später eine Ballade vorzutragen hatten, gab es dabei nur gute Noten - sicher ein Ergebnis des Workshops.




Ronja Fink, Anna Diehl G7a

 
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