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 Tropischer Regenwald in München

- Geographie zum Anfassen-


Am Freitag, den 20.06.2008, machten wir, die Klasse G8a, im Fach Geographie zusammen mit Frau Biechele eine Exkursion in den Botanischen Garten zum Thema „Tropischer Regenwald“.
Vorab wurde dieser Unterrichtsgang von den Schülerinnen Luisa und Cennet organisiert, geleitet wurde er von Herrn Dr. Andreas Gröger.
 

Unsere erste Station war das Orchideenhaus, in dem es sogar freilaufende Schildkröten gibt. Die vielen farbenfrohen Pflanzen, bei denen die Färbung rot-gelb am häufigsten ist um Vögel anzulocken, beeindruckten unsere Klasse sehr. Herr Dr. Gröger erklärte uns, dass die artensreichste aller Pflanzen, nämlich die Orchidee, sehr harte Blätter hat, weil sie sehr viel Wasser speichern muss.

Die Vorläufer der Epiphyten, das sind Pflanzen, die sich auf Trägerpflanzen nieder lassen, kommen ursprünglich aus trockenen Gebieten.
Witzig ist, dass es im Regenwald Pflanzen gibt, die nachts blühen und dass es deshalb dort sogar extra Bestäuberfledermäuse gibt.

Bei der nächsten Station, im Kalthaus, schockte uns der Führer damit, dass er eine Bromelie nahm und uns das Wasser, das sich in der Pflanze befand, im wahrsten Sinne des Wortes, vor die Füße kippte. Dazu erklärte er uns, dass sich in diesen Pflanzen bis zu 10 Liter Wasser sammeln können. Erstaunlich fand unsere Klasse, dass die Bromelie, wie so viele andere Pflanzen im Regenwald auch, auf Bäumen wachsen, da wir davon ausgegangen waren, dass alle Pflanzen ihre Nährstoffe und das Wasser aus dem Boden beziehen. Die Bäume müssen ein Gewicht von bis zu einer Tonne Wasser tragen.
Eine weitere faszinierende Pflanze ist der Bambus, der aus Südost-Asien stammt. Diese riesige Grasabwandlung kann bis zu 40 Meter hoch werden und sehr schnell wachsen.

Im Araceen- und Bromelienhaus wartete eine weitere Überraschung auf uns, die Seerosen. Sie können einen Durchmesser von bis zu 2 Metern haben und ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm tragen. Im selben Haus befinden sich auch die Mimosen, die sich sehr schnell zusammenklappen können, um sich vor dem tropischen Platzregen zu schützen. Die Gelegenheit, diese Reaktion auszulösen, nutzten einige Schülerinnen.
 


Alles in Allem haben wir die Führung sehr genossen, auch weil Herr Dr. Gröger alles so gut erklärt hat.
Trotzdem würden wir empfehlen den Botanischen Garten nicht mit langen Hosen zu besuchen, da die schwüle Hitze dadurch noch unangenehmer wird.

Saskia und Sabrina, G8a
 

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