Zum Halbjahr ist für die G 8a leider das Kunsthalbjahr zuende und es ist
sinnvoll eine Bilanz zu ziehen.
Der erste Teil der Halbjahres war der Zentralperspektive gewidmet. Dabei
fertigten die Schülerinnen eine zentralperspektivische Konstruktion an.
Daran schlossen sich kunstgeschichtliche Themen zur deutschen Romantik an. Am
Beispiel von Bildern von C.D. Friedrich, herausgehoben das Bild „Frau am
Fenster“ wurde die Verzahnung übergeordneter zeitgeschichtlicher Bedingungen und
biographischer, individueller Bestimmtheit aufgezeigt.
Praktisch schloss sich eine ästhetische Arbeit an, in der die Schülerinnen diese
Mischung aus Individualität und allgemeinem Zeitgeist aus ihrem Erleben
darstellen konnten.
Danach wurde wieder auf das schon Gelernte zurück gegriffen und eine aufwändige
Arbeit zur Zentralperspektive gestaltet.
Die Schülerinnen konstruierten auf einer Holzplatte einen Schriftzug, der sich
von einem Mittelpunkt wie nach einer Explosion auf den Betrachter zu ausbreitet.
Das grafische Mittel dies darzustellen ist dabei die Zentralperspektive.
Die Umrisse dieser Schriftgestaltung wurden mit der Laubsäge ausgesägt, die
Holzplatte grundiert und dann mit Deckfarben mit Licht und Schatten
dreidimensional gestaltet.
Im Anschluss daran konnten die Schülerinnen durch eine Bohrung im Fluchtpunkt
dies Fläche als Zifferblatt einer Uhr verwenden oder durch Montage einer
Birnenfassung auf der Rückseite eine Wandlampe daraus machen.
Die Endergebnisse sind wirklich gelungen und sehr eindrucksvoll und ich bin
sicher, dass diese gelungenen Arbeiten die Zimmer der Schülerinnen noch viele
Jahre, vielleicht auch Jahrzehnte dekorativ schmücken werden.
Wenn Sie übrigens Fotos Ihrer Tochter möchten, dann können Sie diese als Datei
oder als Fotolabor-Foto 13x18 für 30ct über mich bekommen.
Vielleicht habe ich diese Klasse G8a im nächsten Schuljahr wieder. Dann werden
sicher wieder tolle Sachen entstehen