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Besuch im Leibniz-Rechenzentrum
 


Am Montag, den 26.11.2007, besuchten wir, die Klasse G10b, in Begleitung von Frau Backhaus (unserer Mathelehrerin) und Herrn Schiedermeier (Professor für Informatik an der FH München), das LRZ (Leibniz-Rechenzentrum) in Garching. Der Name „Leibniz“ stammt übrigens von einem berühmten Mathematiker, nach dem auch die bekannten Kekse benannt wurden.
 


Zuerst erklärte uns Herr Osemann, Dozent am LRZ, die Funktion und die allgemeinen Aufgaben des Zentrums:
- Das LRZ ist für die Informationsverarbeitung der Münchner Hochschulen und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zuständig.
- Der Hochleistungsrechner des LRZ bietet eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur an für Datenkommunikationsnetze, die praktisch jeder nutzen kann.
- Hier gibt es die Möglichkeit zur Sicherung großer Datenmengen (Archivierung und Backup) und der Hilfe bei Problemen diesbezüglich.
- Es ist das „Supercomputing – Zentrum“ für alle deutschen Hochschulen. Dazu gehören z.B. auch der Betrieb des Datennetzes und der Betrieb gemeinsamer Dienste wie E-Mail- und Web-Server, teurer Spezialgeräte und Server.
 


Genutzt wird das LRZ bzw. seine Rechner von fast allen Gebieten in Naturwissenschaft und Technik. Besondere Anwendung haben wir in der Simulation gesehen, Beispiele aus der Astrophysik, Biochemie, Geophysik und den Ingenieurwissenschaften (z.B. Aerodynamik von Autos oder Flugzeugen, Crashtestsimulationen) wurden uns erklärt bzw. in Filmausschnitten am Computer vorgeführt, ebenso Beispiele aus der Medizin (z.B. 3D – Simulationen), Materialwissenschaft und Meteorologie.
 


Im Anschluss wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe wurde von Herrn Osemann durch das gesamte Gebäude geführt und er zeigte uns unter anderem auch den größten und schnellsten Rechner Deutschlands. Dieser befindet sich im Sicherheitstrakt, einer Art großer Betonwürfel, und der Zutritt ist in der Regel nur dem Sicherheitspersonal gewährt. Es wirkte fast wie in einem Science Fiction Film.
Der anderen Gruppe wurde in der Zeit von einem ehemaligen Arzt, der nun im LRZ als Forscher und Entwickler in der Zahnmedizin tätig ist, die 3D - Projektion näher gebracht. Der Arzt zeigte uns, wie die technischen Geräte des Rechenzentrums in der Medizin weiterhelfen können, z.B. bei Zahnprothesen in der Zahnmedizin, etc. Zu seinem Vortrag gehörte auch eine 3D - Präsentation, bei der wir beispielsweise das Weltall einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten durften.
 


Alle Mädchen waren hellauf begeistert, da die Sterne zum "Greifen" nahe schienen. Später wurden die Gruppen getauscht, damit jede Gruppe von beiden Seiten einen Einblick gewinnen konnte. Am Ende des Tages waren alle fasziniert von den Ausmaßen, der Funktion und der großen Bedeutung des LRZ.
Für uns alle war es ein sehr informativer und gelungener Tag.
 


Eva Hagmaier, G10b


 

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