Religiöses Leben
Zu den wesentlichen Bestandteilen des Schullebens gehören die vielfältigen Angebote aus dem Bereich der Schulpastoral, die zu Selbsterfahrung und zu einem tieferen Verständnis des christlichen Glaubens hinführen wollen:
· Schulgottesdienste finden am Schuljahresanfang, vor Weihnachten, am Aschermittwoch, an Ostern und zur Verabschiedung unserer Abiturientinnen in unserer Institutskirche statt. Der Gottesdienst zum Schuljahresende wird seit dem Schuljahr 2010/11 von der gesamten Schulfamilie in St. Michael gefeiert. Um den Buß- und Bettag gibt es darüber hinaus noch einen ökumenischen Gottesdienst.
· In der Fasten- und Adventszeit sind die Schülerinnen zum Besuch der Frühschichten in der Institutskirche eingeladen. Abgeschlossen werden diese morgendlichen Zusammenkünfte jeweils durch ein gemeinsames, einfaches Frühstück in den Räumen der Schule.
· Gemeinschaftstage, die ein besseres Kennenlernen der Schülerinnen ermöglichen wollen, werden in der 8. Klasse des Gymnasiums angeboten.
· Jeweils zwei Besinnungstage, die die Beziehung des Einzelnen zu sich selbst, zu den anderen und zu Gott thematisieren, finden im Rahmen der 9. Klasse im Kloster St. Ottilien statt.
· Dreitäge Besinnungstage im Kloster St. Ottilien werden ebenfalls für die Schülerinnen der Q11 angeboten.
· Fünftägige Fahrt nach Taizé für ca. 20 Schülerinnen der Q11.
· Eine Gebetsnacht, die mit einem Gottesdienst abschließt, findet immer im Januar im Rahmen der Maria-Ward-Woche zu Ehren der Ordensgründerin statt, die am 23. Januar 1585 geboren wurde und am 30. Januar 1645 verstorben ist.
· Im Rahmen des Compassionprojekts, das von einigen ReligionslehrerInnen durchgeführt und betreut wird, nehmen die Schülerinnen der zehnten Klassen des Gymnasiums zwei Wochen nicht am Unterricht teil, sondern arbeiten sechs bis acht Stunden täglich in einer sozialen Einrichtung mit, so dass sie durch ihre Arbeit neue Erfahrungen sozialen, praktischen und emotionalen Lernens machen können. Unter dem Leitwort: „aktive Mitmenschlichkeit – gelebte Solidarität“ werden soziales Nachdenken und solidarisches Handeln in einer Gesellschaft, die heute als zunehmend entsolidarisiert erlebt wird, angezielt.
